Es gibt Dutzende verschiedener Arten von Barcodes, von denen viele spezifische Anwendungsfälle und Datenstrukturen haben. Barcode-Symbologien werden von der internationalen gemeinnützigen Organisation GS1 entwickelt und standardisiert. Im Allgemeinen werden Barcodes in lineare oder 1D-Barcodes und Matrix- oder 2D-Barcodes eingeteilt.
1D-Barcodes
Abhängig von der Barcode-Symbologie können 1D-Barcodes bis zu 85 alphanumerische Zeichen enthalten. Diese Zeichen werden in parallelen Zeilen und verschachtelten Zwischenräumen kodiert, wobei die Breite der Zwischenräume und Balken den jeweiligen Zeichen entspricht. Jedes Zeichen steht für unterschiedliche Informationen über das Produkt, und eine Datenbank liefert die Details zu jedem Zeichen.
Zu den gängigen 1D-Symbolen gehören:
- GS1 DataBar Omnidirectional
- Universeller Produktcode (UPC)
- Europäische Artikelnummer (EAN)-13
- Code 128
Was sind die Bestandteile von 1D-Barcodes?
2D-Barcodes
2D-Codes speichern Daten horizontal und vertikal, sodass sie bis zu 3.116 numerische Zeichen oder 2.335 alphanumerische Zeichen enthalten können, die in Quadraten, Punkten, Sechsecken oder anderen geometrischen Formen kodiert sind. Alle 2D-Codes haben eine eingebaute Fehlerkorrektur, ähnlich wie die Prüfziffern in einigen 1D-Codes. Innerhalb eines einzelnen 2D-Data-Matrix-Codes werden die Daten beispielsweise in der Regel dreimal kodiert, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Code korrekt gelesen wird.
Die gängigsten 2D-Symbologien sind:
- Datenmatrix
- Quick Response (QR)
- GS1 DataBar gestapelt