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2D-Codes verstehen: DataMatrix und mehr

2D-Matrix-Codes speichern Daten sowohl horizontal als auch vertikal und ermöglichen so die Speicherung einer größeren Informationsmenge auf kleiner Fläche. Sie sind gut lesbar und widerstandsfähig gegen Beschädigungen und werden branchenübergreifend für Produktnachverfolgung, Identifizierung, Automatisierung und die Verbindung digitaler Erlebnisse verwendet, von Produktionshallen bis hin zu mobilem Scannen.
2D barcodes on plastic ampoules

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Was ist die Barcode-Symbologie?

2D-Matrix-Codes sind kompakt, zuverlässig und voller Daten

Zweidimensionale Matrix-Codes sind eine moderne Weiterentwicklung traditioneller Barcodes. Sie werden häufig für Produktnachverfolgung, Bestandsmanagement, Authentifizierung und Verknüpfung mit digitalen Inhalten verwendet – unerlässlich in Branchen wie Fertigung, Logistik, Gesundheitswesen und Einzelhandel.

Im Gegensatz zu 1D-Codes, die Daten in einer einzigen Zeile codieren, speichern 2D-Codes Informationen sowohl horizontal als auch vertikal, sodass sie viel mehr Daten auf derselben Fläche speichern können. Jeder Code besteht aus einem Raster von Modulen – kleinen, einheitlichen Quadraten – die in Reihen und Spalten angeordnet sind. Die Gesamtzahl der Module bestimmt die Kapazität des Codes, während die Größe der einzelnen Module die Lesbarkeit beeinflusst. 2D-Codes bleiben auch dann scanbar, wenn sie teilweise beschädigt sind oder unter schlechten Bedingungen gedruckt wurden.

Diese Codes werden von Flächenscannern gelesen, die den gesamten Code auf einmal erfassen, anstatt wie Laserscanner eine Zeile nach der anderen. Durch die Decodierung des Modulmusters können diese Scanner zuverlässig Daten aus kleinen, beschädigten oder Hochgeschwindigkeitscodes extrahieren, was 2D-Codes ideal für Fabrikautomation, mobiles Scannen und Rückverfolgbarkeit macht.

Was ist ein DataMatrix-Barcode?

Ein DataMatrix ist einer der gebräuchlichsten 2D-Codes, der sehr große Datenmengen auf kleinem Raum codieren kann. DataMatrix-Codes bestehen aus kleinen schwarzen und weißen Quadraten, die wiederum ein großes Quadrat oder Rechteck bilden. Sie werden in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt, darunter Luft- und Raumfahrt, Lebensmittel und Getränke, Pharmaindustrie, Verteidigung, Postwesen und Printmedien – sowie überall dort, wo komplexe Vorgänge eine hervorragende Nachverfolgbarkeit und Rückverfolgbarkeit erfordern. Dies liegt zum Teil daran, dass sie äußerst zuverlässig sind: DataMatrix-Barcodes weisen eine Fehlerquote von weniger als 1 zu 10 Millionen gescannten Zeichen auf.

Technische Daten: DataMatrix-Codes können bis zu 2.335 alphanumerische Zeichen oder 3.116 numerische Zeichen enthalten. Jeder Code beinhaltet eine Perimeter-Suche, ein Timing-Muster und eine Ruhezone. Sie können auch große und kleine Symbole codieren.

Vorteile: DataMatrix-Barcodes können dank integrierter Fehlerkorrektur selbst dann noch gelesen werden, wenn sie bis zu 30 % beschädigt sind. Sie können Buchstaben, Zahlen und andere ASCII-Zeichen codieren. Und sie können mit bildbasierten Barcode-Lesegeräten oder mobilen Geräten auch bei niedriger Auflösung gelesen werden.

Nachteile: DataMatrix-Codes können mit herkömmlichen 1D-Barcode-Scannern nicht gelesen werden. Sie erfordern auch eine Ruhezone mit weißem Raum um den Code, um richtig gelesen zu werden.

Komponenten eines DataMatrix-Codes:

  • Taktmuster: ermöglicht die Zählung einer Anzahl von Zeilen und Spalten innerhalb des Codes
  • Zelle oder Modul: interne Komponenten des Codes, die das Muster erstellen
  • Datenbereich: die tatsächlich codierten Daten. Häufig sind redundante Daten vorhanden. Sollten einige Zellen beschädigt sein, kann der Code nach wie vor gelesen werden.
  • Such- oder „L“-Muster: unterstützt das Barcode-Lesegerät beim Lokalisieren und Erkennen der Code-Ausrichtung
  • Ruhezone: der Rand des weißen Raums um den gesamten Code.

DataMatrix-Codes werden durch den ISO/IEC 16022 Standard abgedeckt.

Anatomie des DataMatrix-Codes
Komponenten eines DataMatrix-Codes.
Let's Talk Symbology: A Guide to Decoding Barcodes | English

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Warum Industriestandards für 2D-Barcodes wichtig sind 

Branchenstandards gewährleisten, dass 2D-Barcodes präzise, scanbar und in Einzelhandelsgeschäften, Lagern und Logistiknetzwerken durchgängig lesbar sind. Die Einhaltung dieser Standards trägt dazu bei, Scanfehler zu vermeiden, Fehlinterpretationen zu reduzieren und weltweit eine zuverlässige Leistung aufrechtzuerhalten – entscheidend für reibungslose Lieferketten, Automatisierung und Rückverfolgbarkeit.

Industriestandards für 2D-Codes:
AIM-DPM • GS1 • ISO/IEC 16022 • AIAG • US DoD • ATA/IAQG • MIL-STD

Schauen Sie sich diese anderen gängigen 2D-Codes an, um die richtige Lösung für Ihre Anwendung zu finden:

  • Aztec-Codes: Schnelle, platzsparende Codes, ideal für Tickets, Bordkarten und mobiles Scannen.
  • QR-Codes: Verbinden Sie Produkte, Zahlungen und Menschen schnell mit digitalen Erlebnissen.
  • ​Direct Part Marking (DPM)-Codes: Permanente, scanbare Codes, die physisch auf Teile geätzt oder auf diese aufgedruckt sind, um die Rückverfolgbarkeit während ihres gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten.
Zuletzt geändert am30.10.2025

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