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1D-Barcodes wie UPC-A und UPC-E verstehen

Lineare 1D-Barcodes – die klassischen vertikalen Balken von UPC-A- und UPC-E-Codes – sind überall zu finden, von den Regalen im Supermarkt bis hin zu Lagern. Sie speichern Produkt- und Artikeldaten für schnelles, genaues Scannen und helfen Einzelhändlern, Herstellern und Logistikteams, den Bestand effizient nachzuverfolgen und zu verwalten.
Linear barcodes

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Was ist die Barcode-Symbologie?

Funktionsweise von 1D-Barcodes 

Eindimensionale lineare Barcodes sind die bekannten Codes, die auf Alltagsgegenständen wie Lebensmitteln, verpackten Waren, Haushaltsprodukten und Versandetiketten zu finden sind. Informationen werden in Balken und Zwischenräumen gespeichert, wobei einige Codes nur Zahlen enthalten und andere Buchstaben und zusätzliche Zeichen codieren.  

Scanner lesen diese Muster von links nach rechts und wandeln sie in Daten um. Laserscanner scannen einen Strahl, CCD-Scanner verwenden Sensor-Arrays und lineare Imager erfassen und decodieren den Barcode digital. Die Höhe und Breite von 1D-Barcodes kann je nach verfügbarem Platz auf einem Produkt und der Scanumgebung variieren. 

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UPC-A und UPC-E: Vor- und Nachteile der gängigsten 1D-Barcodes 

Die Barcodes UPC-A und UPC-E sind die in den Vereinigten Staaten am häufigsten verwendeten und bekanntesten Codes. Sie werden vor allem im Einzelhandel wie beispielsweise in Lebensmittelgeschäften verwendet. UPC-A wurde vom Uniform Grocery Product Code Council in Zusammenarbeit mit IBM entwickelt und ist seit 1974 in Gebrauch. Der erste gescannte UPC-Barcode war eine Packung Wrigley's Juicy Fruit Kaugummi. Dieses Päckchen wurde später im Smithsonian ausgestellt.

Die Größe des Codes ist der einzige tatsächliche Unterschied zwischen den beiden: UPC-E ist eine kleinere Version von UPC-A, wodurch er besser für kleine Pakete und Artikel geeignet ist.  

Technische Daten: Ein UPC-A-Barcode besteht aus 12 Ziffern, während ein UPC-E-Code aus 6 Ziffern besteht. Jede Zahl wird durch ein eindeutig identifizierbares Muster aus zwei Strichen und zwei Abständen unterschiedlicher Breite dargestellt.

Sie beginnen mit einer einzelnen Zahl, die den Code als eine von mehreren Kategorien klassifiziert: reguläres Produkt, gewogenes Produkt, Pharmazeutika, Coupons usw. Darauf folgt eine Nummer, die den Hersteller bezeichnet, sowie eine weitere Nummer für das Produkt.  

Die letzte Nummer im Code ist eine Prüfziffer. Eine mathematische Formel berechnet die ersten 5 oder 11 Ziffern zusammen auf eine Weise, die eine einzelne Ziffer erzeugt. Wenn die Prüfziffer nicht mit der von der Formel generierten übereinstimmt, wird sofort ein Fehler angezeigt.

Die reduzierte Größe des UPC-E lässt zusätzliche Nullen weg, die in einem Code in voller Größe zwischen der Herstellernummer und der Produktnummer stehen.

Nachteile: Es handelt sich um einen numerischen Code, der keine Buchstaben codiert. Darüber hinaus schränkt die feste Länge die Menge der Informationen ein, die codiert werden können, was für Supermärkte ausreichend, jedoch für die Übermittlung detaillierterer Informationen unzureichend ist.

Vorteile: UPC-A-Barcodes sind einfach, kurz, beliebt und können von nahezu jedem Standard-Barcode-Lesegerät gelesen werden. Die Prüfziffer schützt vor zufälligen Fehlern, insbesondere bei der manuellen Eingabe des Codes. Vorteile: Durch seine komprimierte Größe passt er auf kleinere Packungen. Er besitzt auch eine Prüfziffer, die die Genauigkeit bei der manuellen Codeeingabe garantiert.

Nachteile: Das 12-stellige System eines UPC-A Barcodes ermöglicht eine kleine, begrenzte Codierung und ist somit ideal für den Einsatz im Supermarkt und Einzelhandel, eignet sich aber weniger für andere Scan- und Identifikationsanwendungen. 

Betrachtung der Symbologie: Leitfaden zur Dekodierung von Barcodes | Englisch

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Warum Industriestandards für 1D-Barcodes wichtig sind 

Industriestandards gewährleisten, dass 1D-Barcodes korrekt, scanbar und in Einzelhandelsgeschäften, Lagern und Logistiknetzwerken universell lesbar sind. Die Einhaltung dieser Standards trägt dazu bei, Fehler zu vermeiden, Fehlscans zu reduzieren und weltweit eine gleichbleibende Leistung zu gewährleisten. Dies ist der Schlüssel, um Lieferketten und Point-of-Sale-Systeme reibungslos zu betreiben. 

Industriestandards:

GS1 • AIM-Global • ISO/IEC • MIL-STD-1189 • ANSI • HIBCC • US FDA

Andere gängige lineare 1D-Barcodetypen sind:

  • Code 39: Vielseitiger alphanumerischer Barcode, der häufig bei der Bestands- und Anlagen-Nachverfolgung verwendet wird.
  • Code 128: Hochdichter Barcode für schnelle, zuverlässige Datencodierung in allen Branchen.
  • EAN-13: Der globale Standard für die Identifizierung und das Scannen von Einzelhandelsprodukten.
  • GS1 DataBar Expanded: Codiert mehr Informationen auf kleinem Raum für frische Lebensmittel und Einzelhandelsartikel.
  • GS1 Omnidirectional: Scanbar aus jedem Blickwinkel, perfekt für die schnelle Kasse im Einzelhandel.
  • Interleaved 2 of 5: Kompakter numerischer Barcode, ideal für Logistik und Lageretikettierung.

Die Auswahl des richtigen Typs für Ihre Produkte oder Betriebsabläufe gewährleistet genaues Scannen, effiziente Nachverfolgung und nahtlose Workflow-Integration. 

Zuletzt geändert am01.01.2026

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