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Bereitstellung der Rückverfolgbarkeit von chirurgischen Instrumenten für Ulrich Swiss

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Fast speed

The Need for Speed

In-Sight Vision Systems offer reliable code reading and high read rates: around 40 readings per second 

2D code

Solid Traceability 

Each instrument is marked with a Data Matrix code which provides a permanent record of each sterile filter that was applied 

Analytics

Better Data 

Staff can identify how often an instrument has been sterilized and used 

„Was uns am meisten beeindruckt hat, ist die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der In-Sight Lösung. Mich fasziniert, dass man mit einfachem Aufbau des Arbeitsplatzes und sehr einfacher Handhabung unterschiedliche Codes sehr schnell und absolut sicher lesen kann.“

Lukas Giovanettoni

Chief Executive Ulrich Swiss AG 

Umfassendes Erinnerungsvermögen mit In-Sight

ID-Technologien, die sich bereits in anderen Branchen bewährt haben, erschließen jetzt auch in Krankenhäusern viele bislang ungenutzte Potenziale. Hierbei geht es sowohl um Patientensicherheit als auch um Kosteneffizienz. Rückverfolgbarkeit und Transparenz im Instrumenten-Management sind in Krankenhäusern und Kliniken entscheidende Faktoren. Ulrich Swiss hat das Kenus® System unter Verwendung der Cognex In-Sight® Bildverarbeitungssysteme entwickelt, das sich bereits in vielen klinischen Praxen in Bezug auf die Rückverfolgbarkeit steriler chirurgischer Instrumente bewährt hat. Dies setzt neue Maßstäbe bei Operationssaalsicherheit, zentralen Sterilisationseinheiten sowie administrativer Effizienz von Krankenhauskostenzentren.

 

Chirurgische Instrumente – wie können Krankenhäuser ein „umfassendes Erinnerungsvermögen“ erreichen?

Wie in der Luftfahrtindustrie muss schlechte Publicity für ein Krankenhaus oder eine Klinik infolge schlecht gemanagter Verfahren um jeden Preis vermieden werden. Beispielsweise muss eine Krankenhausverwaltung auch lange nach der Operation noch wissen, für welchen Patienten welches Instrument verwendet wurde, um die Quelle von infektiösen Partikeln identifizieren zu können. In Europa wird je nach Klinik ein Wert zwischen 5 und 15 Millionen Euro in chirurgische Instrumente und Implantate investiert. Die Sterilisation eines Instruments kostet derzeit schätzungsweise etwa 1 bis 1,5 €.

Die Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Instruments ist entscheidend. Instrumente werden in Sieben, die kleinen Behältnissen ähneln, gelagert. Ein Sieb kann etwa 50 bis 100 Instrumente aufnehmen, und jedes dieser Siebe ist mit einem Barcode gekennzeichnet, über den das Klinikpersonal sich vergewissern kann, dass ein Sieb korrekt mit den spezifischen Instrumenten für eine bestimmte Abteilung gepackt wurde. Durch diese Art der einzelnen Identifizierung können detaillierte Berechnungen für die entsprechende Kostenstelle durchgeführt werden. Jetzt können Krankenhäuser und Kliniken vom Kenus System profitieren, das Bildverarbeitungstechnologie verwendet, um Abläufe zu vereinfachen.

 

In-Sight – das ID-Lesegerät, das den Unterschied ausmacht

Zu Anfang der Entwicklung des Kenus Systems verwendete Ulrich noch Kameras mit einem Link zu einem PC, auf dem die Codelese-Software ausgeführt wurde. Das Unternehmen musste etwas finden, das das System leistungsfähiger und flexibler machen würde. Ihre Partnerschaft mit Cognex, dem weltweit führenden Unternehmen für Bildverarbeitung, und die Verwendung des In-Sight-Bildverarbeitungssystem haben dem Kenus System ein neues Qualitätsniveau ermöglicht und die Bedienung wesentlich vereinfacht.

Cognex In-Sight ist ein kompaktes Bildverarbeitungssystem und kann Jobs durchführen, die zuvor nur über PC-basierte Systeme möglich waren. Das robuste Edelstahlgehäuse ermöglicht den Einsatz des In-Sight Bildverarbeitungssystems auch in härtesten Umgebungen. Die Schutzart IP68 (NEMA 6P) bedeutet einen sicheren Betrieb auch in den sterilsten, hygienebewusstesten Umgebungen. Seine hohe Auflösung garantiert ein zuverlässiges Code-Lesen, während der leistungsstarke integrierter Prozessor eine hohe Leserate ermöglicht. Leistungsstarke Bildverarbeitungstools wie IDMax™ stehen für ein verbessertes Code-Lesen zur Verfügung.

Jedes Sieb ist mit einem Barcode ausgestattet, der mit dem tragbaren Lesegerät gelesen wird. Das Klinikpersonal sieht ein Bild des Siebes auf dem Arbeitsplatz-Monitor, das zeigt, mit welchen registrierten Instrumenten es beladen werden kann. Dies schließt Fehler aus, die sich aus menschlicher Nachlässigkeit ergeben. Nur Instrumente, die für dieses spezifische Sieb vorgesehen sind, können gelesen werden. Jedes korrekte Leseergebnis wird sofort auf dem Monitor angezeigt. Eine unbeabsichtigte doppelte Zuordnung von Instrumenten ist ausgeschlossen, da das In-Sight Code-Lesegerät den zweiten identischen Lesevorgang nicht registriert.

Die Implementierung eines Programms zur Rückverfolgbarkeit innerhalb des Instrumenten-Managements bedeutet, dass die zentrale Sterilisation sicherstellen kann, dass ihre Siebe die richtigen Instrumente enthalten. Dies ist für die Sicherheit und den rechtlichen Nachweis bei potenziellen Schadensersatzansprüchen von entscheidender Bedeutung. Außerdem ermöglicht eine klare Identifizierung und Dokumentation eine bessere/optimierte Vorabplanung für den Betrieb.

 

Selbst die kleinsten Instrumente werden identifiziert und nachverfolgt

Jedes Instrument ist dauerhaft mit einem 2D-DataMatrix-Code gekennzeichnet, der in Bezug auf gefälschte Identifikationscodes zu 100 % zuverlässig ist. Der Code enthält die Informationen, die zur Nachverfolgung des Instruments erforderlich sind. Anschließend wird ein Bohrer verwendet, um die Punkte des Matrixcodes in eine zusätzliche vertiefte Oberfläche der Instrumente zu integrieren, wodurch der Code beständig gegen Beschädigungen ist und so die Qualität gewährleistet ist. Das bedeutet, dass selbst wenn Lösemittel, die bei der Sterilisation verwendet werden, chemische Reaktionen wie Rost verursacht haben, der Code beständig bleibt. Der im Kenus System verwendete Matrixcode erfordert eine minimale Fläche von nur 0,8 x 1,6 mm, damit auch die kleinsten in Kliniken verwendeten Instrumente markiert und identifiziert werden können. Im Gegensatz zu anderen Arten der Teilemarkierung kann der DataMatrix-Code umfangreiche Informationen in einem winzigen Bereich enthalten. Gleichzeitig können die Codes immer noch zuverlässig gelesen und verifiziert werden.

Durch die Kennzeichnung jedes Instruments mit einem DataMatrix-Code ist es möglich, dass an jedem Instrument dauerhaft ein permanenter Datensatz angebracht wird, der eine detaillierte Dokumentation des vollständigen und korrekt gelagerten Siebes liefert. Dies schließt eine Situation aus, in der mehrere sterile Siebe geöffnet werden müssen, bis das erforderliche Instrument verfügbar ist, was die Siebnutzung optimiert und Geld spart. Die Instrumentennutzung wird dokumentiert, sodass Audits rechtzeitig geplant werden können.

Das System umfasst Softwaretools aus der In-Sight Explorer™-Entwicklungsumgebung Version 3.1, die zeitsparende, anwendungsspezifische Lösungen für anspruchsvolle Bildverarbeitungsaufgaben bieten und leicht in Qualitätsmanagementprogramme integriert werden können.

 

40 Lesevorgänge pro Sekunde

Das Kenus System weist eine modulare Struktur auf und umfasst Codemarkieren, Code-Lesen und vollständige Verwaltung chirurgischer Instrumente auf Sieb- und Instrumentenebene. Darüber hinaus kann das System die vollständige Kostenabrechnung integrieren. Das Instrumenten-Management kann an die individuellen Anforderungen der Kliniken angepasst werden. Ulrich Swiss sieht sich nicht nur als Lieferant für Codekennzeichnungs-, Codelese- und Managementsoftware, sondern auch als kompetenter Partner bei der Einrichtung eines kompletten Qualitätsmanagementsystems.

Die Datenmanagementfunktionen ermöglichen es dem Personal zu identifizieren, wie oft ein Instrument sterilisiert und verwendet wurde. Zum Beispiel zeigt das Code-Lesen an, dass eine Schere zu oft verwendet wurde und ein Audit und ein Nachschleifen erforderlich sind. Ein Lesevorgang wird durch ein akustisches Signal, ein optisches Signal und auf dem Monitor bestätigt. Das Code-Lesegerät steht auf dem Schreibtisch. Instrumente, die von Hand geladen werden, müssen nicht genau positioniert werden, wenn das Code-Lesegerät verwendet wird, da es den Matrixcode automatisch im Objektfeld erkennt. Das In-Sight Lesegerät kann etwa 40 Lesevorgänge pro Sekunde durchführen. Die Integration des In-Sight in das Kenus System hat seine Leistung und Zuverlässigkeit erheblich verbessert, was sich darin widerspiegelt, dass zahlreiche Kliniken ihre eigenen Systeme nun aktualisiert und erweitert haben.

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