Zweifellos werden die elektronischen Geräte, die heute auf dem Markt angeboten werden, immer kleiner. Ob MP4-Player, DVD-Rekorder oder Laptop – klein und schmal hat Erfolg. Daher müssen auch Leiterplatten (PCBs), die in diese elektronischen Vorrichtungen eingebaut werden, sowohl in der Gesamtausführung als auch im Hinblick auf Formfaktoren kleiner werden.
Bei Beyonics Technology stand man vor folgenden Herausforderungen:
- Kleinere Leiterplatten bedeuten weniger Platz für Barcode-Etiketten.
- Die steigende Nachfrage nach Rückverfolgbarkeit von Produkten erfordert, dass auf jeder Leiterplatte mehr fertigungsbezogene Informationen gekennzeichnet werden. Informationen, wie etwa Losnummer, Lieferanten-ID, Produktnummer, Seriennummer usw. müssen auf dieser kleineren Etikettengröße kodiert werden.
Beyonics und seine Kunden lösten dieses Problem durch eine Umstellung auf 2-dimensionale Data-Matrix-ID-Codes.
Die steigende Nachfrage nach Rückverfolgbarkeit von Produkten erfordert, dass auf jeder Leiterplatte mehr fertigungsbezogene Informationen gekennzeichnet werden. Informationen, wie etwa Losnummer, Lieferanten-ID, Produktnummer, Seriennummer usw. müssen auf dieser kleineren Etikettengröße kodiert werden.
Beyonics und seine Kunden lösten dieses Problem durch eine Umstellung auf 2-dimensionale Data-Matrix-ID-Codes.
Migration des Lesens linearer und Stapel-1D-Codes zu 2D-DataMatrix-Codes
Obwohl Beyonics den richtigen Ansatz hatte, bestand die echte Herausforderung in der tatsächlichen Implementierung. Innerhalb seiner Produktion verfügt Beyonics über zahlreiche automatische Schaltkreis- und Funktionstester mit unterschiedlichen Lesekonfigurationen. Die vorhandenen Lesegeräte waren in schlechtem Zustand und konnten keine 2D-Codes lesen. Viele der Systeme erforderten eine kundenspezifische Verkabelung, um mit den verschiedenen Trigger-Eingängen von PCs und I/O-Modulen zurechtzukommen, und manche waren konfiguriert, um mit unterschiedlichen Protokollen für nicht standardmäßige Ausgänge zu kommunizieren. Es lag auf der Hand, dass Beyonics ein neues Lesegerät benötigte, das diese Anforderungen erfüllen konnte, und dass die Umstellung auf einen Minimalaufwand reduziert werden musste.
Die stationären DataMan-Lesegeräte von Cognex ermöglichen vielseitige Kommunikation
Nach einigen Fehlerdiagnosen und Testläufen vor Ort war das Vertriebs- und Technikteam von Cognex in der Lage, einen direkten Austausch der verwendeten stationären Lesegeräte bei Beyonics vorzunehmen, ohne dabei bestehende Softwareprogramme oder Hardwarekonfigurationen zu verändern. Die Prozessingenieure von Beyonics benötigten nur wenig Zeit für diese Migration, so dass sie sich auch weiterhin auf ihre Hauptaufgabe, d.h. auf die Aufrechterhaltung des Betriebs der Produktionslinien konzentrieren konnten.
„Ich wollte keine Neuverkabelung oder Neuprogrammierung meiner bestehenden Einrichtungen vornehmen. Das Erstellen einer neuen Dokumentation wäre ein Albtraum gewesen. Daher mussten die neuen Lesegeräte Plug-and-Play sein, und die stationären DataMan-Barcode-Lesegeräte von Cognex waren zu meiner großen Freude genau das“, sagte Parthiban Periayah, Engineering Specialist bei Beyonics.
hanker Kaneson, technischer Experte bei Beyonics fügte hinzu: „Vor der Installation der DataMan-Lesegeräte sahen wir uns bei den damaligen Geräten mit untragbaren Leseraten konfrontiert. Unser Personal musste die Leiterplatten oft neu laden, wenn der Lesevorgang fehlerhaft verlief. Dies führte zum Stillstand der SMT-Maschinen, bis schließlich eine manuelle Intervention erfolgte. Mit den installierten stationären DataMan-Lesegeräten konnten wir einen Anstieg des Produktionsdurchsatzes um etwa 10 % verzeichnen.“
Implementierung bei anderen Vorgängen
Neben der Implementierung innerhalb der SMT-Maschinen ersetzte Beyonics auch ihre vorhandenen tragbaren ID-Lesegeräte durch die tragbare DataMan Serie.
Kaneson fügte hinzu: „Die tragbaren DataMan Lesegeräte verwenden die gleiche Setup-Tool-Software wie die stationäre DataMan Einheit, was unsere Implementierung so viel einfacher macht, da wir keine weitere Einweisung oder Schulung für ein neues Produkt durchlaufen müssen. Darüber hinaus ist das DataMan Handlesegerät im Vergleich zu unseren vorhandenen tragbaren Lesegeräten eine Einheit, die vor elektrostatischen Entladungen geschützt ist und den in der Norm IEC 61340 veröffentlichten technische Daten entspricht. In der Vergangenheit mussten wir die tragbaren Scanner mit einer ESD-sicheren Hülle umwickeln, was umständlich und IEC-normwidrig war.”
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